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Case Study: Anwaltskanzlei

Ausgangssituation

Die Rechtsanwaltskanzlei Sydow im Herzen von Bochum ist international tätig und überwiegend zivilrechtlich ausgerichtet. Neben dem allgemeinen Zivilrecht widmet sich die Kanzlei vor allem den Problemen des EDV-, Telekommunikations-, Steuer-, Erb-, Architekten- und Ingenieurrechts sowie dem Miet-, Arbeits-, Gesellschafts- und Wirtschafts-, Grundstücks- und Immobilienrecht.

„Wir verstehen uns als Rechtsanwaltskanzlei, die durch ihre überdurchschnittlichen Qualifikationen und den Einsatz modernster Kommunikationsstrukturen, wie Telefon, Fax, Email, VoIP und digitale Archivierung, eine kompetente, umfassende und individuelle Beratung, Betreuung und Lösung Ihres spezifischen Problems bietet“, so Rechtsanwalt Dipl.-Ing. Frank Sydow. „Wir legen besonderen Wert auf einen engen, häufigen und effizienten Informationsaustausch mit den Mandanten, deren Interessen ohne Einschränkung im Vordergrund stehen und daher nicht durch Kommunikationsmängel gefährdet werden dürfen.“

Anforderungen

Durch die Kanzleiniederlassung und Rechtsanwaltszulassung als Abogado am „Ilustre Colegio de Abogados“ in Las Palmas de Gran Canaria setzt die Kanzlei ihre Kenntnisse im spanischen Recht auch vor Ort in Spanien ein. So lag die zentrale Herausforderung des Projektes vor allem darin, die beiden Standorte Bochum und Las Palmas zu vernetzen.

Eines der von Aastra angebotenen Leistungsmerkmale der Anbindung von DECT-Basisstationen nicht nur über die bekannte 2-Draht-UP-Schnittstelle, sondern über IP-Verbindungen. Zum Betrieb wird lediglich eine Media- Gateway-Baugruppe benötigt, die zusätzliche Vorteile wie SIP-Amtsleitungen (Ausnutzung von Flatrateangeboten) bietet.

In der Praxis bedeutet dies, dass zwischen der TK-Anlage und der DECT-Basis mehrere tausend Kilometer und verschiedenste Medien liegen können. So ist es möglich, diese international ausgerichtete Rechtsanwaltskanzlei mit verschiedenen Büros in Deutschland und Spanien mit einem mehrzelligen DECT-Netz zu versorgen. Die vorher in der Rechtsanwaltskanzlei bestehende OpenCom 150 wurde daher um diese Funktionalität erweitert.

In der Niederlassung von Las Palmas, welche seit 2005 mit sehr zuverlässig funktionierenden IP- Systemendgeräten (OpenPhone 65IP mit Beistellung sowie Softphones) ausgestattet ist, wurde um zwei IP-Basisstationen erweitert, wodurch auch dort eine schnurlose Kommunikation (OpenPhone 27) inklusive Handover zwischen den Basisstationen ermöglicht wird. Die Systemleistungsmerkmale wie z. B. Durchsage auf DECT-Mobilteile oder E-Mail Abfrage sind dabei selbstverständlich. Dass zwischen den Standorten über 4000 Kilometer Entfernung liegen, bekommen die Mandanten bei ihrem Anruf nicht mit. Auch das Türsprechen und –öffnen ist natürlich möglich, sollte das Bochumer Büro einmal nicht besetzt sein. Die Vertraulichkeit ist durch eine notwendige VPN-Verbindung gesichert, welche auf Geschäftsreisen ebenfalls eine sichere Kommunikation von jedem Ort der Welt via Softphone gewährleistet.

Kundenreferenz

Ein anfänglich im Jahr 2004 installiertes Konkurrenzsystem, welches einen internen ISDN-Bus – leider zeitkritisch – nachbildet, zeichnete sich in hohem Maße durch Unzuverlässigkeit aus und konnte durch obige Lösung den technisch anspruchsvollen Inhaber endlich vollends zufrieden stellen.

Der Systempartner

Realisiert wurde diese Anbindung vom Doppelunternehmen KultiKom / Ingenieurbüro TelTronic, welches seine Anfänge im Jahr 1997 hat. Unter Leitung von B. Eng. Michael Schulte-Eickholt spezialisierte sich das Unternehmen mit mehreren Mitarbeitern auf gewerbliche Kunden, insbesondere auf den Mittelstand (bis ca. 250 Ports), wobei insbesondere Arztpraxen, Rechtsanwälte, Steuerberater, Maschinenfabriken sowie Autohäuser zu den Zielgruppen zählen. „Unsere Schwerpunkte liegen vor allem in den Bereichen IP-Vernetzungen, Ansagesysteme (wie OpenAttendant), sowie Mobility-Systeme, wie sie in Autohäusern oder Produktionshallen gefordert werden“, so Michael Schulte-Eickholt.

Hervorragende Sprachverständlichkeit

Einheitliche Endgeräte an beiden Standorten gehören genauso zu den Vorteilen dieser Lösungen wie die hervorragende Sprachverständlichkeit trotz VoIP und einer Luftschnittstelle. Auch das Handover funktioniert problemlos.

Geplant ist derzeit eine Erweiterung des Systems um einen dritten Standort und zwei OCX320 in Spanien.

Telefonistin

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Illustration eines Gelscheins

Aktion bis 30.06.2010


Eingesetzte Produkte:

OpenCom 150
OpenPhone 65IP
OpenPhone 27